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dinos.life

Dinosaurier

118 Arten in der Datenbank

Über die Dinosaurier-Datenbank

Die Dinosauria — eine der erfolgreichsten Tiergruppen der Erdgeschichte — dominierten die terrestrischen Ökosysteme des Mesozoikums über einen Zeitraum von rund 170 Millionen Jahren. Von den ersten kleinen, zweibeinigen Formen der Obertrias vor etwa 235 Millionen Jahren bis zum Massenaussterben an der Kreide-Paläogen-Grenze vor 66 Millionen Jahren brachte diese Gruppe eine enorme Formenvielfalt hervor.

Unsere Datenbank umfasst Vertreter aller drei großen Hauptlinien: die meist fleischfressenden Theropoda, zu denen etwa der Tyrannosaurus Rex und der Velociraptor zählen, die langhalsigen Sauropodomorpha mit Vertretern wie dem Brachiosaurus, sowie die vielfältigen Ornithischia, darunter der dreihörnige Triceratops. Zu jeder Art findest du Angaben zu Körpermaßen, Ernährungsweise, zeitlicher Einordnung und bekannten Fundorten.

Die Forschungslage entwickelt sich laufend weiter: Neue Funde und verbesserte Analysemethoden — etwa die Untersuchung von Knochengewebe-Mikrostrukturen — verändern regelmäßig unser Bild einzelner Arten. Die hier aufgeführten Daten spiegeln den aktuellen Stand der Forschung wider, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nutze die erweiterten Filter und Sortieroptionen, um die Datenbank gezielt zu durchsuchen.

Dilophosaurus

Dilophosaurus wetherilli

Dilophosaurus

7.0m400.0kgUnterer JuraKarnivor
Mosasaurus

Mosasaurus

12.0m7tCampanium bis MaastrichtiumKarnivor
Plesiosaurus

Plesiosaurus dolichodeirus

Plesiosaurus

3.5m450.0kgKarnivor
Sinosauropteryx

Sinosauropteryx prima

Sinosauropteryx

1.1mUntere KreideKarnivor
Shunosaurus

Shunosaurus lii

Shunosaurus

9.5m3tMittlerer JuraHerbivor

Gigantoraptor erlianensis

Gigantoraptor

8.0m1,4tObere Kreideunsicher (omnivore oder herbivore)
Majungasaurus

Majungasaurus crenatissimus

Majungasaurus

7.0m1,1tObere KreideKarnivor
Europasaurus

Europasaurus holgeri

Europasaurus

6.2m800.0kgOberer JuraHerbivor

Wussten Sie schon?

  1. 1.🤔 Dino oder nicht? – Manche Forscher sind sich nicht sicher, ob es ein Dinosaurier war.
  2. 2.🦷 Nur Zähne – Alles, was wir kennen, sind kleine Zähne.
  3. 3.4 Fundstellen – An vier Orten wurden Zähne gefunden.
Stegosaurus

Stegosaurus stenops

Stegosaurus

6.5m3,5tOberer JuraHerbivor
Triceratops

Triceratops horridus

Triceratops

9.0m9tObere KreideHerbivor
Tyrannosaurus Rex

Tyrannosaurus rex

Tyrannosaurus Rex

12.3m8,5tObere KreideKarnivor
Velociraptor

Velociraptor mongoliensis

Velociraptor

2.0m15.0kgObere KreideKarnivor
Archaeopteryx

Archaeopteryx lithographica

Archaeopteryx

0.5m0.5kgOberer JuraKarnivor
Allosaurus

Allosaurus fragilis

Allosaurus

9.7m1,5tOberer JuraKarnivor
Brachiosaurus

Brachiosaurus altithorax

Brachiosaurus

21.0m35tOberer Jura (Kimmeridgium bis Tithonium)Herbivor
Carnotaurus

Carnotaurus sastrei

Carnotaurus

8.0m1,5tObere KreideKarnivor
Diplodocus

Diplodocus longus

Diplodocus

25.0m14tOberer JuraHerbivor
Pteranodon

Pteranodon longiceps

Pteranodon

2.6m27.0kgObere KreideKarnivor
Ankylosaurus

Ankylosaurus magniventris

Ankylosaurus

6.0m5tObere Kreide (Maastrichtium)Herbivor
Compsognathus

Compsognathus longipes

Compsognathus

1.0m3.0kgOberer Jura (spätes Kimmeridgium – frühes Tithonium)Karnivor
Gallimimus

Gallimimus bullatus

Gallimimus

6.0m440.0kgObere Kreide (spätes Campanium – frühes Maastrichtium)Omnivor
Iguanodon

Iguanodon bernissartensis

Iguanodon

9.0m3,4tUntere Kreide (Barremium – frühes Aptium)Herbivor
Apatosaurus

Apatosaurus ajax

Apatosaurus

21.0m16,4tOberer Jura (Kimmeridgium – frühes Tithonium)Herbivor
Deinonychus

Deinonychus antirrhopus

Deinonychus

3.4m73.0kgUntere Kreide (mittleres Aptium – Albium)Karnivor
Spinosaurus

Spinosaurus aegyptiacus

Spinosaurus

14.0m7,4tObere Kreide (Cenomanium)Karnivor
Parasaurolophus

Parasaurolophus walkeri

Parasaurolophus

9.5m2,5tObere Kreide (Campanium)Herbivor
Pachycephalosaurus

Pachycephalosaurus wyomingensis

Pachycephalosaurus

4.5m450.0kgObere Kreide (spätes Maastrichtium)Omnivor
Therizinosaurus

Therizinosaurus cheloniformis

Therizinosaurus

Obere Kreide (spätes Campanium bis frühes Maastrichtium)Herbivor
Baryonyx

Baryonyx walkeri

Baryonyx

Untere Kreide (Barremium)Karnivor
Oviraptor

Oviraptor philoceratops

Oviraptor

1.8m37.0kgObere KreideOmnivor
Protoceratops

Protoceratops andrewsi

Protoceratops

1.8m83.0kgObere KreideHerbivor
Styracosaurus

Styracosaurus albertensis

Styracosaurus

5.5m2,3tObere KreideHerbivor
Corythosaurus

Corythosaurus casuarius

Corythosaurus

8.5m3tObere KreideHerbivor
Edmontosaurus

Edmontosaurus regalis

Edmontosaurus

12.0m5,6tObere KreideHerbivor
Maiasaura

Maiasaura peeblesorum

Maiasaura

9.0m2,3tKreidezeitHerbivor
Ornithomimus

Ornithomimus edmontonicus

Ornithomimus

3.8m170.0kgKreidezeitOmnivor
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  5. 5.Ankylosaurus
  6. 6.Spinosaurus
Stand 2025 umfasst die wissenschaftliche Literatur über 1.000 valide Dinosaurier-Gattungen (Wang & Dodson, 2006, seitdem jährlich ergänzt). Schätzungen der tatsächlichen Diversität liegen zwischen 1.500 und 2.500 Gattungen — die Fossilisierungsrate terrestrischer Wirbeltiere ist niedrig, und viele Taxa sind nur durch fragmentäres Material bekannt. Unsere Datenbank enthält über 40 der am besten dokumentierten Arten mit vollständigen Körperdaten und Quellenangaben.

Systematik der Dinosauria

Die Dinosauria (Owen, 1842) werden traditionell in zwei Ordnungen gegliedert: Saurischia (Seeley, 1887) mit dem ursprünglichen Echsenbecken-Bauplan, und Ornithischia (Seeley, 1887) mit dem abgeleiteten, vogelähnlichen Becken. Die Saurischia umfassen die Theropoda (alle karnivoren Dinosaurier sowie die Vorfahren der Vögel) und die Sauropodomorpha (die langhalsigen Pflanzenfresser). Die Ornithischia umfassen sämtliche übrigen herbivoren Gruppen: Ceratopsia (Triceratops), Thyreophora (Stegosaurus, Ankylosaurus), Ornithopoda (Hadrosauridae) und Pachycephalosauria. Diese Zweiteilung wurde 2017 durch Baron et al. in Frage gestellt: Ihre phylogenetische Analyse gruppierte Theropoda und Ornithischia in einer neuen Klade „Ornithoscelida" und stellte die Sauropodomorpha als Schwestergruppe dagegen. Die Baron-Hypothese wird aktiv diskutiert — nachfolgende Analysen (Langer et al., 2017; Müller & Garcia, 2020) konnten sie weder eindeutig bestätigen noch widerlegen. Die traditionelle Saurischia/Ornithischia-Gliederung bleibt in den meisten aktuellen Lehrbüchern der Standard.

Häufig gestellte Fragen

Die Dinosauria werden traditionell in zwei Ordnungen unterteilt: Saurischia (Echsenbecken-Dinosaurier) und Ornithischia (Vogelbecken-Dinosaurier). Die Saurischia umfassen die Theropoda — zu denen der Tyrannosaurus Rex und der Velociraptor zählen — sowie die Sauropodomorpha mit Vertretern wie dem Brachiosaurus. Die Ornithischia beinhalten unter anderem Thyreophora (z. B. Stegosaurus), Ceratopsia (z. B. Triceratops) und Ornithopoda. Neuere phylogenetische Analysen (z. B. Baron et al., 2017) stellen diese Zweiteilung teilweise infrage, die traditionelle Klassifikation bleibt jedoch der verbreitetste Rahmen.
Der grundlegende Unterschied liegt im Bau des Beckens. Bei Saurischiern zeigt das Schambein nach vorne und unten — ähnlich dem Becken heutiger Eidechsen. Bei Ornithischiern verläuft das Schambein parallel zum Sitzbein nach hinten — eine Konfiguration, die an das Becken heutiger Vögel erinnert, obwohl Vögel tatsächlich von Saurischiern abstammen. Neben dem Beckenbau gibt es weitere diagnostische Merkmale: Ornithischia besaßen einen zusätzlichen Knochen an der Unterkieferspitze (Praedentale) und zeigten häufig eine Verknöcherung der Sehnen entlang der Wirbelsäule.
Stand 2024 sind etwa 1.000 bis 1.100 Gattungen wissenschaftlich beschrieben und als valide anerkannt. Die tatsächliche Diversität lag vermutlich deutlich höher: Schätzungen gehen von 1.500 bis über 2.000 Gattungen aus. Die Diskrepanz erklärt sich durch die niedrige Fossilisierungsrate — nur ein Bruchteil aller Individuen versteinert unter geeigneten Bedingungen — sowie durch Erhaltungs- und Sammlungsbias. Jährlich werden durchschnittlich 40 bis 50 neue Gattungen beschrieben, wobei China und Argentinien derzeit die produktivsten Fundregionen sind.
Die primäre Methode ist die radiometrische Datierung, bei der der Zerfall radioaktiver Isotope in vulkanischen Gesteinsschichten gemessen wird, die Fossilschichten einrahmen. Für das Mesozoikum werden hauptsächlich die Uran-Blei-Datierung (U-Pb, für Zirkone) und die Argon-Argon-Datierung (⁴⁰Ar/³⁹Ar) eingesetzt. Ergänzend kommen relative Datierungsmethoden zum Einsatz: Biostratigraphie (Leitfossilien, insbesondere Ammoniten und Foraminiferen), Magnetostratigraphie (Umkehrungen des Erdmagnetfelds) und Chemostratigraphie (Isotopenverhältnisse in Sedimenten). Die Kombination mehrerer Methoden ermöglicht heute eine zeitliche Auflösung von teilweise unter 100.000 Jahren.
Das Massenaussterben an der Kreide-Paläogen-Grenze vor 66 Millionen Jahren — ausgelöst durch den Chicxulub-Impakt und möglicherweise verstärkt durch den Dekkan-Trapp-Vulkanismus — traf nicht alle Tiergruppen gleichermaßen. Entscheidend waren Körpergröße, Stoffwechselrate und Nahrungsabhängigkeit. Alle nicht-avialischen Dinosaurier starben aus, während kleinere ektotherme Reptilien (Krokodile, Schildkröten, Eidechsen, Schlangen) aufgrund ihres geringeren Energiebedarfs, ihrer teils aquatischen Lebensweise und ihrer Fähigkeit zur Dormanz überleben konnten. Die avialischen Dinosaurier — Vorfahren der heutigen Vögel — überlebten vermutlich dank kleiner Körpergröße, Flugfähigkeit und generalistischer Ernährung.

Weiterführende Informationen findest du in unserem Wissensbereich.