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Diplodocus

Diplodocus

Der ikonischste Sauropode der Wissenschaftsgeschichte – weltberühmt durch Carnegies Dinosaurier-Diplomatie, und doch taxonomisch komplizierter als sein Image vermuten lässt.

Am 4. Juli 1899 – dem amerikanischen Independence Day – fand William Reed am Sheep Creek in Wyoming einen einzelnen Zehenknochen. Was wie ein unscheinbarer Fund wirkte, wurde zum Ausgangspunkt einer der größten Erfolgsgeschichten der Paläontologie: Andrew Carnegie, der das Projekt finanzierte, ließ das daraus resultierende Skelett in 11 Museen auf vier Kontinenten aufstellen. „Dippy" wurde zum meistgesehenen Dinosaurier-Skelett der Welt. Doch hinter der polierten Fassade verbirgt sich eine komplizierte Taxonomie, ein fragmentärer Typus-Holotyp und die Erkenntnis, dass der berühmte Schädel am Carnegie-Mount wahrscheinlich gar nicht zu Diplodocus gehört.

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Körperlänge (D. carnegii)
Carnegie-Mount ~26,1 m (Taylor et al. 2025); D. hallorum: 29–33 m
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Geschätztes Gewicht
D. carnegii; D. hallorum: ~21 t
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Zeitliche Einordnung
Kimmeridgium–Tithonium, Oberer Jura
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Ältestes bekanntes Exemplar
D. hallorum Holotyp (Woodruff et al. 2024)
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Carnegie-Abgüsse weltweit
London, Paris, Berlin, Bologna, Wien u. a.
ANATOMIE

Die Architektur eines Jägers

Diplodocus war ein großer diplodociner Sauropode aus dem Oberen Jura (Kimmeridgium–Tithonium, 154–149 Mya) der Morrison-Formation im Westen Nordamerikas. Die Typus-Art D. longus wurde 1878 von Othniel Charles Marsh anhand fragmentärer Schwanzwirbel (Holotyp YPM 1920) aus Garden Park bei Cañon City, Colorado, beschrieben. Die weitaus besser bekannte Art D. carnegii erreichte eine Gesamtlänge von etwa 25 Metern (aktuelle Photogrammetrie/LIDAR-Messung des Carnegie-Mounts: ~26,1 m; Taylor et al., 2025) bei einem geschätzten Gewicht von 11.000 bis 16.000 kg. Die größte Art, D. hallorum (ehemals Seismosaurus), wurde auf 29–33 Meter und rund 21.000 kg geschätzt (Woodruff et al., 2024, Journal of Anatomy).

Schädel und Bezahnung

Der Schädel des Diplodocus war im Verhältnis zum Körper extrem klein und rechteckig. Ein wichtiges Problem: Kein Schädel konnte bislang zweifelsfrei Diplodocus zugeordnet werden. Der am Carnegie-Mount und seinen weltweiten Abgüssen verwendete Schädel ist ein Abguss von USNM 2673, das nach der Specimen-Level-Phylogenie von Tschopp et al. (2015, PeerJ 3: e857) wahrscheinlich zu Galeamopus gehört. Die Nasenlöcher saßen hoch auf dem Schädeldach – eine Eigenschaft, die früher fälschlich als Beleg für eine aquatische Lebensweise interpretiert wurde. Die Zähne waren stiftförmig („pencil-like"), nach vorne gerichtet und auf den vorderen Kieferabschnitt beschränkt. Sie dienten einem unilateralen Branch-Stripping-Mechanismus: Zweige wurden durch das Maul gezogen und dabei entblättert. Der Zahnersatz erfolgte alle rund 35 Tage – eine der schnellsten Raten aller Dinosaurier (D'Emic et al., 2013, PLoS ONE). Die Zahnformationszeit betrug etwa 185 Tage, wobei bis zu 5 Ersatzzähne pro Zahnfamilie gleichzeitig in verschiedenen Wachstumsstadien bereitstanden. Die hohe Ersatzrate könnte eine Anpassung an zahnschädigenden Grit (Sedimentpartikel) bei bodennaher Vegetation gewesen sein. Besonders aufschlussreich ist die ontogenetische Veränderung: Woodruff et al. (2018, Scientific Reports 8: 14341) beschrieben den kleinsten bekannten Diplodociden-Schädel (~24 cm, cf. Diplodocus, Mother's Day Quarry, Montana) und zeigten, dass Juvenile zusätzlich spatulierte, breitere Hinterzähne besaßen – ein Generalisten-Gebiss. Adulte hatten ausschließlich stiftförmige Vorderzähne, was auf eine Spezialisten-Ernährung hindeutet. Diese ontogenetische Nischenverschiebung ist Evidenz gegen Brutpflege: Jungtiere ernährten sich in anderen ökologischen Nischen als Erwachsene.

Hals und Körperhaltung

Der Hals umfasste 15 Cervicalwirbel und erreichte eine Länge von rund 6 Metern. Die Cervicalia waren länger und schmaler als bei dem verwandten Barosaurus, mit kleineren Zygapophysen, was auf mehr Flexibilität hindeutet. Die Bifurkation (Gabelteilung) der Neuralfortsätze nahm ontogenetisch zu (Woodruff & Fowler, 2012), ebenso wie die Komplexität der pneumatischen Architektur – ein Hinweis auf das sich entwickelnde Luftsack-System. Die Halshaltung war Gegenstand einer wichtigen Debatte: Stevens & Parrish (1999, Science 284: 798–800) zeigten mit ihrer digitalen Knochenartikulation (DinoMorph), dass die neutrale Position nahezu horizontal war – nicht vertikal wie bei einer Giraffe. Taylor et al. (2009, 2014) argumentierten dagegen, dass Knorpel zwischen den Wirbeln erheblich mehr Flexibilität erlaubte als die reine Knochengeometrie suggeriert. Der aktuelle Konsens tendiert zu einer leicht über Schulterhöhe erhobenen Position. Bei tripodialer Haltung – aufgerichtet auf die Hinterbeine mit dem Schwanz als Stütze – konnte Diplodocus vermutlich Fresshöhen von bis zu 11 Metern erreichen.

Der Peitschenschwanz

Der Schwanz des Diplodocus war mit rund 14 Metern und etwa 80 Wirbeln einer der längsten aller bekannten Dinosaurier und machte über 55 % der Gesamtkörperlänge aus. Die letzten ca. 30 Wirbel liefen extrem dünn und peitschenartig aus – das Merkmal, das der Klade Flagellicaudata (Peitschenschwänze) ihren Namen gibt. Die namensgebenden doppelten Chevron-Knochen (Hämapophysen) an der Schwanzunterseite dienten vermutlich dem Schutz von Blutgefäßen bei Bodenauflage des Schwanzes. Die populäre Hypothese, Diplodociden hätten ihren Schwanz als Überschallpeitsche eingesetzt (Myhrvold & Currie, 1997), wurde durch Conti et al. (2022, Scientific Reports 12: 21633) überzeugend widerlegt. Ihre 3D-Mehrkörpersimulation eines apatosaurinen Schwanzmodells (über 12 m, 1.446 kg, 82 Segmente) ergab eine maximale Spitzengeschwindigkeit von etwa 30 m/s (100 km/h) – weit unter der Schallgeschwindigkeit von 343 m/s. Auch ein hypothetischer 1 m langer weicher „Popper" am Schwanzende hätte den Überschallstress nicht überstanden. Der Schwanz konnte dennoch als Verteidigungswaffe dienen: Die verbleibende Schlagwirkung entspricht der eines Golfballs bei 315 km/h – schmerzhaft, aber kein Knochenbrecher. Das Schwanzmodell basierte auf fünf fossilen Apatosaurinen-Exemplaren, wird aber auf Diplodociden allgemein extrapoliert.

Größenvergleich

Mensch
Afrikanischer Elefant
Diplodocus
BIOLOGIE

Lebenszyklus und Verhalten

Wachstum und Lebenserwartung

Die histologische Altersbestimmung hat in den letzten Jahren unser Verständnis der Diplodocus-Biologie verändert. D. carnegii (CM 94) zeigt mindestens 24 Wachstumsringe (LAGs) in einer Dorsalrippe (Woodruff et al., 2024). Deutlich spektakulärer ist das Ergebnis für D. hallorum: Der Holotyp (NMMNH P-25079) war mit geschätzten 60 Jahren das älteste bekannte Sauropoden-Individuum – mit 5 LAGs im External Fundamental System (EFS), was bedeutet, dass er gerade erst seine skelettale Reife erreicht hatte. Zuvor zeigt er 8 weitere Verlangsamungs-LAGs. Der vorherige Altersrekord für Sauropoden lag bei rund 40 Jahren (Camarasaurus).

Die Studie von Woodruff, Curtice & Foster (2024, Journal of Anatomy, DOI: 10.1111/joa.14108) enthüllte damit einen grundlegenden Unterschied: D. hallorum wuchs langsamer und über einen viel längeren Zeitraum als D. carnegii (24–34 Jahre bis zur skelettalen Reife). Der Supersaurus-„Jimbo" (WDC-DMJ-021) war möglicherweise noch älter – eine Retrocalkulationsschätzung ergab rund 225 Jahre, die Methode ist aber nach Einschätzung der Autoren unzuverlässig.

Lebensraum und Ökologie

Diplodocus lebte in der Morrison-Formation, die weite Teile des westlichen Nordamerika bedeckt und ein semi-arides Klima mit ausgeprägten Nass- und Trockenzeiten repräsentiert: Überschwemmungsebenen, Flussauen und saisonale Seen, bedeckt von Koniferen, Farnen und Baumfarnen. Diplodocus bevorzugte den mittleren bis oberen Abschnitt der Morrison (ca. 151,9–149,1 Mya, Kimmeridgium).

Das Ökosystem der Morrison-Formation war bemerkenswert divers: Diplodocus koexistierte mit den Sauropoden Apatosaurus, Brachiosaurus, Camarasaurus und Barosaurus, den Theropoden Allosaurus, Ceratosaurus und Torvosaurus sowie Ornithischiern wie Stegosaurus, Dryosaurus und Camptosaurus. Die ökologische Nischentrennung zwischen den verschiedenen Sauropoden erfolgte wahrscheinlich über Fresshöhe und Futterpräferenz: Diplodocus mit seinen Stiftzähnen und horizontalem Hals war auf niedrige bis mittlere Vegetation spezialisiert, während Brachiosaurus mit seinem steilen Hals und spatelförmigen Zähnen höhere Baumkronen erreichte.

Fossile Haut wurde von Czerkas (1994) beschrieben: ein Mosaik verschiedener Schuppenformen (rechteckig, polygonal, kieselförmig, oval, kuppelförmig und kugelig) mit Größen von 1–10 mm. Die Zuordnung zu Diplodocus sp. basiert allerdings auf räumlicher Assoziation, nicht auf direkter Artikulation – eine oft übersehene Einschränkung.

Verbreitung und Fundorte

12 bekannte Fundorte von Diplodocus-Fossilien weltweit.

Fundort

12 Fundorte in 2 Ländern

Unbekannt7
USA5
GESCHICHTE

Die Entdeckung

1878

Erstbeschreibung

Marsh beschrieb Diplodocus longus anhand des fragmentären Holotyps YPM 1920 (zwei Caudalwirbel + Chevron) aus Garden Park, Cañon City, Colorado. Das Material war von Benjamin Mudge und S. W. Williston 1877 gesammelt worden. Der Gattungsname bezieht sich auf die doppelten Chevron-Knochen (Hämapophysen).

1899

Carnegies Diplodocus

Am 4. Juli 1899 fand William Reed – nicht, wie oft berichtet, Expeditionsleiter Jacob Wortman – am Sheep Creek in Albany County, Wyoming, einen Zehenknochen. Wortman hielt das Tier zunächst für Barosaurus; William Holland am Carnegie Museum identifizierte es als Diplodocus. Hatcher beschrieb 1901 den Holotyp CM 84 und Paratypus CM 94 als D. carnegii.

1905

Dippy erobert die Welt

Carnegies „Dinosaurier-Diplomatie" begann mit der Aufstellung eines hochwertigen Gipsabgusses im Natural History Museum London (1905), auf persönliche Bitte von König Edward VII. Bis 1928 folgten 10 weitere Museen auf 4 Kontinenten. Die Abgüsse machten Diplodocus zum globalen Kulturphänomen und prägten das populäre Bild von Sauropoden für Generationen.

1991

Seismosaurus

David Gillette beschrieb Seismosaurus halli aus der Morrison-Formation von New Mexico mit Längenangaben von 33 m (isometrisch) bis 39–52 m (allometrisch, von Gillette bevorzugt). Curtice (1996) und Herne & Lucas (2006) zeigten, dass Caudalia 12–19 als 20–27 fehlpositioniert worden waren. Die korrigierte Größe beträgt 29–33 m. 2004/2006 wurde Seismosaurus zum Junior-Synonym von Diplodocus: D. hallorum.

2022

Peitsche widerlegt

Conti et al. (2022, Scientific Reports 12: 21633) widerlegten die populäre Überschallhypothese (Myhrvold & Currie, 1997) mittels 3D-Mehrkörpersimulation eines apatosaurinen Schwanzmodells (>12 m, 1.446 kg, 82 Segmente): Maximalgeschwindigkeit ~30 m/s (100 km/h), weit unter 343 m/s Schallgeschwindigkeit. Auch ein hypothetischer weicher „Popper" hätte den Überschallstress nicht überstanden. Die verbleibende Schlagwirkung entspricht einem Golfball bei 315 km/h.

2025

Carnegie-Mount dokumentiert

Taylor et al. (2025, Annals of the Carnegie Museum 91(1): 55–91) dokumentierten erstmals den vollständigen Carnegie-Mount. Ergebnis: Der ikonische Schädel ist ein Abguss von USNM 2673 (wahrscheinlich Galeamopus; Tschopp et al., 2015). Die Original-Vorderbeine waren Abgüsse eines Camarasauriden (links) und von Galeamopus hayi (rechts), 2007 durch skalierte Skulpturen ersetzt. Aktuelle Mount-Länge: ~26,1 m.

-154

Lebenszeit

Diplodocus lebte im Kimmeridgium–Tithonium (154–149 Mya) der Morrison-Formation. Das Ökosystem war semi-arid mit ausgeprägten Nass- und Trockenzeiten, Überschwemmungsebenen und Koniferen-/Farnvegetation. Diplodocus bevorzugte den mittleren bis oberen Abschnitt der Formation (~151,9–149,1 Mya).

2024

Ältester Sauropode

Woodruff, Curtice & Foster (2024, Journal of Anatomy, DOI: 10.1111/joa.14108) zeigten, dass der D. hallorum-Holotyp (NMMNH P-25079) mit geschätzten 60 Jahren das älteste bekannte Sauropoden-Individuum war – mit 5 LAGs im External Fundamental System. D. hallorum wuchs langsamer und über einen deutlich längeren Zeitraum als D. carnegii (24–34 Jahre bis zur skelettalen Reife).

KONTEXT

Taxonomie und Forschungsgeschichte

Die Taxonomie von Diplodocus ist überraschend verwickelt für einen so berühmten Dinosaurier. Die Typus-Art D. longus basiert auf dem Holotyp YPM 1920 – zwei vollständige Caudalwirbel und ein Chevron aus Garden Park, Cañon City, Colorado, 1877 von Benjamin Mudge und S. W. Williston gesammelt und 1878 von Marsh beschrieben. Das Problem: Dieses fragmentäre Material besitzt nach Tschopp et al. (2015) keine eindeutigen Art-Autapomorphien und ist daher ein potenzielles nomen dubium. Tschopp & Mateus beantragten bei der ICZN (Case 3700), D. carnegii zur neuen Typus-Art zu erheben, doch der Antrag wurde 2018 abgelehnt (Opinion 2425 – drei Stimmen dafür, drei dagegen). D. longus bleibt damit die Typus-Art einer der bekanntesten Dinosaurier-Gattungen, obwohl ihr Holotyp diagnostisch fragwürdig ist.

D. carnegii, die weitaus besser bekannte Art, wurde am 4. Juli 1899 am Sheep Creek, Wyoming, entdeckt. Der Zehenknochen, der alles begann, wurde von William Reed gefunden – nicht, wie oft berichtet, von Expeditionsleiter Jacob Wortman. Wortman hielt das Tier zunächst für einen Barosaurus; William Holland am Carnegie Museum identifizierte es korrekt als Diplodocus. Hatcher beschrieb 1901 den Holotyp CM 84 und den Paratypus CM 94 als D. carnegii, benannt nach dem Mäzen Andrew Carnegie. Carnegies „Dinosaurier-Diplomatie" – hochwertige Gipsabgüsse für Museen weltweit, beginnend mit London (1905), gefolgt von Paris und Berlin (1908), Bologna, Wien und St. Petersburg (1910), La Plata (1912), Madrid (1913), Mexico City (1928), München und Vernal – machte Diplodocus zum globalen Kulturphänomen.

Die Geschichte von D. hallorum verdeutlicht die Fallstricke übereilter Superlative. David Gillette beschrieb 1991 Seismosaurus halli aus New Mexico als den „Erdbeben-Saurier" mit Längenangaben von 33 m (isometrische Skalierung) bis 39–52 m (allometrisch, von Gillette bevorzugt). Die Sensation war enorm – das größte Landtier aller Zeiten? Nicht ganz: Curtice (1996) und Herne & Lucas (2006) zeigten, dass Wirbel bei der Originalbeschreibung falsch positioniert worden waren (Caudalia 12–19 als 20–27). Die tatsächliche Größe beträgt rund 29–33 Meter – immer noch gewaltig, aber kein Rekordbrecher. 2004/2006 wurde Seismosaurus zum Junior-Synonym von Diplodocus: D. hallorum.

Taylor et al. (2025, Annals of the Carnegie Museum 91(1): 55–91) lieferten mit der ersten vollständigen Dokumentation des Carnegie-Mounts weitere Überraschungen: Der ikonische Schädel ist ein Abguss von USNM 2673, das wahrscheinlich zu Galeamopus gehört. Die Original-Vorderbeine waren Abgüsse von einem Camarasauriden (links) und Galeamopus hayi (rechts), 2007 durch skalierte Skulpturen ersetzt. Die aktuelle Mount-Länge beträgt ~26,1 m. Selbst die Geschichte des verschollenen Münchner Abgusses wurde geklärt: Er ging nicht, wie oft behauptet, beim Bombenangriff 1944 verloren – sein Verbleib ist schlicht unklar.