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dinos.life

Fleischfressende Dinosaurier

Die karnivoren Dinosaurier — nahezu ausschließlich Theropoden — besetzten die ökologischen Nischen der Spitzenprädatoren über einen Zeitraum von rund 170 Millionen Jahren.

35 Arten in dieser Kategorie

Vertiefender Artikel: Karnivore Dinosaurier: Theropoden im Überblick

Dilophosaurus

Dilophosaurus wetherilli

Dilophosaurus

7.0m400.0kgUnterer JuraKarnivor
Mosasaurus

Mosasaurus

12.0m7tCampanium bis MaastrichtiumKarnivor
Plesiosaurus

Plesiosaurus dolichodeirus

Plesiosaurus

3.5m450.0kgKarnivor
Sinosauropteryx

Sinosauropteryx prima

Sinosauropteryx

1.1mUntere KreideKarnivor
Majungasaurus

Majungasaurus crenatissimus

Majungasaurus

7.0m1,1tObere KreideKarnivor
Tyrannosaurus Rex

Tyrannosaurus rex

Tyrannosaurus Rex

12.3m8,5tObere KreideKarnivor
Velociraptor

Velociraptor mongoliensis

Velociraptor

2.0m15.0kgObere KreideKarnivor
Archaeopteryx

Archaeopteryx lithographica

Archaeopteryx

0.5m0.5kgOberer JuraKarnivor
Allosaurus

Allosaurus fragilis

Allosaurus

9.7m1,5tOberer JuraKarnivor
Carnotaurus

Carnotaurus sastrei

Carnotaurus

8.0m1,5tObere KreideKarnivor
Pteranodon

Pteranodon longiceps

Pteranodon

2.6m27.0kgObere KreideKarnivor
Compsognathus

Compsognathus longipes

Compsognathus

1.0m3.0kgOberer Jura (spätes Kimmeridgium – frühes Tithonium)Karnivor
Deinonychus

Deinonychus antirrhopus

Deinonychus

3.4m73.0kgUntere Kreide (mittleres Aptium – Albium)Karnivor
Spinosaurus

Spinosaurus aegyptiacus

Spinosaurus

14.0m7,4tObere Kreide (Cenomanium)Karnivor
Baryonyx

Baryonyx walkeri

Baryonyx

Untere Kreide (Barremium)Karnivor
Megalosaurus

Megalosaurus bucklandii

Megalosaurus

6.0m943.0kgJuraKarnivor
Coelophysis

Coelophysis bauri

Coelophysis

3.0m20.0kgTriasKarnivor
Herrerasaurus

Herrerasaurus ischigualastensis

Herrerasaurus

4.5m280.0kgTriasKarnivor
Quetzalcoatlus

Quetzalcoatlus northropi

Quetzalcoatlus

225.0kgObere Kreide (oberstes Maastrichtium)Karnivor
Giganotosaurus

Giganotosaurus carolinii

Giganotosaurus

12.5m6,8tObere Kreide (frühes Cenomanium)Karnivor
Microraptor

Microraptor zhaoianus

Microraptor

0.8m1.0kgUntere Kreide (spätes Barremium–Aptium)Karnivor
Yutyrannus

Yutyrannus huali

Yutyrannus

9.0m1,4tUntere Kreide (Barremium)Karnivor
Mei long

Mei long

0.5m0.4kgUnterkreideKarnivor
Scipionyx

Scipionyx samniticus

Scipionyx

0.2mUnterkreideKarnivor
Concavenator

Concavenator corcovatus

Concavenator

5.5m360.0kgUnterkreideKarnivor
Utahraptor

Utahraptor ostrommaysi

Utahraptor

5.0m490.0kgUnterkreideKarnivor
Ceratosaurus

Ceratosaurus

418.0kgOberer JuraKarnivor
Carcharodontosaurus

Carcharodontosaurus

6.4kgObere Kreide (Cenomanium)Karnivor
Tarbosaurus

Tarbosaurus

4.0kgObere Kreide (Maastrichtium)Karnivor
Albertosaurus

Albertosaurus

9.0m1,7tfrühes MaastrichtiumKarnivor
Suchomimus

Suchomimus

11.0m3,8tUnterkreideKarnivor
Irritator

Irritator

6.5m1tUnterkreideKarnivor
Masiakasaurus knopfleri

Masiakasaurus knopfleri

2.0m20.0kgOberkreideKarnivor
Acrocanthosaurus atokensis

Acrocanthosaurus atokensis

11.5m5,5tUnterkreideKarnivor
Saurornitholestes

Saurornitholestes langstoni

Saurornitholestes

KreideKarnivor
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Häufig gestellte Fragen

Die Dinosauria werden traditionell in zwei Ordnungen unterteilt: Saurischia (Echsenbecken-Dinosaurier) und Ornithischia (Vogelbecken-Dinosaurier). Die Saurischia umfassen die Theropoda — zu denen der Tyrannosaurus Rex und der Velociraptor zählen — sowie die Sauropodomorpha mit Vertretern wie dem Brachiosaurus. Die Ornithischia beinhalten unter anderem Thyreophora (z. B. Stegosaurus), Ceratopsia (z. B. Triceratops) und Ornithopoda. Neuere phylogenetische Analysen (z. B. Baron et al., 2017) stellen diese Zweiteilung teilweise infrage, die traditionelle Klassifikation bleibt jedoch der verbreitetste Rahmen.
Der grundlegende Unterschied liegt im Bau des Beckens. Bei Saurischiern zeigt das Schambein nach vorne und unten — ähnlich dem Becken heutiger Eidechsen. Bei Ornithischiern verläuft das Schambein parallel zum Sitzbein nach hinten — eine Konfiguration, die an das Becken heutiger Vögel erinnert, obwohl Vögel tatsächlich von Saurischiern abstammen. Neben dem Beckenbau gibt es weitere diagnostische Merkmale: Ornithischia besaßen einen zusätzlichen Knochen an der Unterkieferspitze (Praedentale) und zeigten häufig eine Verknöcherung der Sehnen entlang der Wirbelsäule.
Stand 2024 sind etwa 1.000 bis 1.100 Gattungen wissenschaftlich beschrieben und als valide anerkannt. Die tatsächliche Diversität lag vermutlich deutlich höher: Schätzungen gehen von 1.500 bis über 2.000 Gattungen aus. Die Diskrepanz erklärt sich durch die niedrige Fossilisierungsrate — nur ein Bruchteil aller Individuen versteinert unter geeigneten Bedingungen — sowie durch Erhaltungs- und Sammlungsbias. Jährlich werden durchschnittlich 40 bis 50 neue Gattungen beschrieben, wobei China und Argentinien derzeit die produktivsten Fundregionen sind.
Die primäre Methode ist die radiometrische Datierung, bei der der Zerfall radioaktiver Isotope in vulkanischen Gesteinsschichten gemessen wird, die Fossilschichten einrahmen. Für das Mesozoikum werden hauptsächlich die Uran-Blei-Datierung (U-Pb, für Zirkone) und die Argon-Argon-Datierung (⁴⁰Ar/³⁹Ar) eingesetzt. Ergänzend kommen relative Datierungsmethoden zum Einsatz: Biostratigraphie (Leitfossilien, insbesondere Ammoniten und Foraminiferen), Magnetostratigraphie (Umkehrungen des Erdmagnetfelds) und Chemostratigraphie (Isotopenverhältnisse in Sedimenten). Die Kombination mehrerer Methoden ermöglicht heute eine zeitliche Auflösung von teilweise unter 100.000 Jahren.
Das Massenaussterben an der Kreide-Paläogen-Grenze vor 66 Millionen Jahren — ausgelöst durch den Chicxulub-Impakt und möglicherweise verstärkt durch den Dekkan-Trapp-Vulkanismus — traf nicht alle Tiergruppen gleichermaßen. Entscheidend waren Körpergröße, Stoffwechselrate und Nahrungsabhängigkeit. Alle nicht-avialischen Dinosaurier starben aus, während kleinere ektotherme Reptilien (Krokodile, Schildkröten, Eidechsen, Schlangen) aufgrund ihres geringeren Energiebedarfs, ihrer teils aquatischen Lebensweise und ihrer Fähigkeit zur Dormanz überleben konnten. Die avialischen Dinosaurier — Vorfahren der heutigen Vögel — überlebten vermutlich dank kleiner Körpergröße, Flugfähigkeit und generalistischer Ernährung.

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