Postcraniales Skelett und Abelisauroid-Synapomorphien
Mit rund 65 % des Skeletts (Carrano, Loewen & Sertich 2011, Smithsonian Contributions to Paleobiology 95) ist Masiakasaurus der osteologisch am besten bekannte Noasauride weltweit. Die Erstbeschreibung von 2002 (Carrano, Sampson & Forster, JVP 22(3)) dokumentierte bereits etwa 40 % und identifizierte mehrere Abelisauroid-Synapomorphien: einen gerundeten Humeruskopf, eine Peg-and-Socket-Artikulation zwischen Ilium und Pubis, einen prominenten femoralen medialen Epicondylus, einen expandierten tibialen Cnemialcrest und doppelt gerillte pedale Unguale. 2011 kamen erstmals Hirnschädel, Prämaxilla, Gesichtsknochen, Brustkorb, Teile der Hände und des Schultergürtels sowie Hals- und Rückenwirbelsäule hinzu – alles aus zahlreichen isolierten Individuen zusammengesetzt, nicht aus einem einzigen Skelett.