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dinos.life

Dinosaurier der Kreidezeit

145-66 Mio. Jahre: Das Zeitalter der berühmtesten Dinosaurier

Die Kreidezeit (englisch: Cretaceous) war das letzte und längste der drei Dinosaurier-Zeitalter. Sie dauerte knapp 80 Millionen Jahre — von 145 bis 66 Millionen Jahren vor unserer Zeit. Und sie war die absolute Blütezeit der Dinosaurier: Mehr Arten als je zuvor durchstreiften die Erde. T-Rex, Triceratops, Velociraptor, Parasaurolophus — fast alle „Star-Dinos" lebten in der Kreidezeit. Doch die Kreidezeit war nicht nur für Dinosaurier bedeutend. In dieser Zeit tauchten die ersten Blütenpflanzen (Angiospermen) und Bienen auf, die Kontinente drifteten in Richtung ihrer heutigen Position, und das Klima war deutlich wärmer als heute.

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Was machte die Kreidezeit besonders?

Explosion der Artenvielfalt

In der Kreidezeit erreichten die Dinosaurier ihre maximale Diversität. Neue Gruppen wie die Ceratopsia (Hornsaurier), Hadrosauridae (Entenschnabel-Dinosaurier) und Ankylosauridae (Panzersaurier) erschienen und diversifizierten sich rasant.

Blütenpflanzen verändern alles

Das Aufkommen der Angiospermen (Blütenpflanzen) veränderte die Ökosysteme grundlegend. Neue Nahrungsquellen führten zu neuen Fressanpassungen — die Hadrosaurier zum Beispiel entwickelten komplexe Zahnbatterien, um die neuen Pflanzenarten effizient zu zerkleinern.

Das Ende

Vor 66 Millionen Jahren schlug ein etwa 10 km großer Asteroid in der heutigen Halbinsel Yucatán (Mexiko) ein. Der Einschlag und seine Folgen — Tsunamis, Waldbrände, ein jahrelanger „Impact-Winter" — führten zum Aussterben von etwa 75% aller Arten, darunter alle nicht-avialischen Dinosaurier.

Wusstest du?

Die Kreidezeit ist nach den mächtigen Kreidefelsen in Südengland und Nordfrankreich benannt. Diese Kreidefelsen bestehen aus winzigen Kalkschalen von Meeresorganismen, die sich über Millionen Jahre am Meeresboden ansammelten.

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Häufige Fragen

Wann war die Kreidezeit genau?
Die Kreidezeit dauerte von etwa 145 bis 66 Millionen Jahren vor unserer Zeit. Sie wird in Unterkreide (145-100 Ma) und Oberkreide (100-66 Ma) unterteilt. Die meisten bekannten Dinosaurier stammen aus der Oberkreide.
Warum lebten die berühmtesten Dinos in der Kreidezeit?
Zwei Gründe: Erstens war die Kreidezeit die Blütezeit der Dinosaurier mit der höchsten Artenvielfalt. Zweitens ist die Fossilerhaltung der Oberkreide besonders gut — was die Entdeckung vieler Arten begünstigt hat.
Wie endete die Kreidezeit?
Durch den Einschlag des Chicxulub-Asteroiden vor 66 Millionen Jahren. Zusätzlich waren die Dekkan-Trapp-Vulkane in Indien aktiv. Die Kombination aus Asteroiden-Impact und Vulkanismus führte zum fünften Massenaussterben.
Welche Dinos überlebten das Aussterben?
Keine der großen Dinosaurier überlebte. Aber die Vorfahren der heutigen Vögel — kleine, gefiederte Theropoden — schafften es durch die Katastrophe. Alle heutigen Vögel sind direkte Nachfahren von Dinosauriern!