Walking with Dinosaurs & Prehistoric Planet
Die wichtigsten Dino-Dokumentationen - 1999 und 2022 im Vergleich
1999 brachte die BBC eine Serie heraus, die damals wie ein Wunder wirkte: "Walking with Dinosaurs" (deutsch: "Dinosaurier - im Reich der Giganten"). Erstmals wurden Dinos wie echte Tiere gefilmt, nicht als Monster in einer Geschichte. Über 20 Jahre später legte Apple TV+ mit "Prehistoric Planet" (2022) nach - diesmal mit noch besserer Animation und dem aktuellen Wissen der Paläontologie.
Was zeigt Walking with Dinosaurs?
Sechs Folgen über verschiedene Dino-Zeiten: Trias, Jura, Kreide. Man begleitet bestimmte Tiere durch ihr Leben - fast wie David Attenborough über Gorillas erzählt.
Was hat sich von 1999 bis 2022 verändert?
1999 hatten die meisten Dinos in der Doku noch keine Federn - das entsprach dem damaligen Forschungsstand. 2022 in "Prehistoric Planet" sieht alles anders aus: T-Rex mit Flaum, Velociraptoren mit Federkleid, bunte Balzfarben. Das zeigt, wie sich die Paläontologie weiterentwickelt.
Was stimmt in den Dokus?
Neue Funde deuten darauf hin, dass T-Rex zumindest als Jungtier befiederten Flaum hatte. Erwachsene Tiere vielleicht nur an manchen Körperstellen.
Bei heutigen Vögeln (Dinos' nächste Verwandte) sind bunte Balzfarben normal. Für manche Dino-Arten konnten Forscher die Farben aus Melanin-Resten sogar ungefähr bestimmen.
1999 waren die berühmten befiederten Dino-Funde aus China (Yutyrannus etc.) noch nicht gemacht. Die Doku spiegelt den damaligen Wissensstand wider - heute würde man es anders machen.