Big Al - Eine Geschichte geschrieben in Knochen
Manche Fossilien sind wie Bücher. Sie erzählen Geschichten von Lebewesen, die vor Millionen von Jahren gelebt haben. Big Al ist so ein Buch - und seine Geschichte ist faszinierend.
Die Entdeckung
1991 stiess eine schweizerisch-amerikanische Expedition in Wyoming auf ein außergewöhnliches Skelett. Ein Allosaurus, so vollständig erhalten wie kaum ein anderer - 95% aller Knochen waren noch da!
Die Geschichte in den Knochen
Was Big Al einzigartig macht: Seine Knochen zeigen uns sein ganzes Leben.
| Verletzung | Was ist passiert? |
|---|---|
| Gebrochene Rippen | Kampf oder Sturz |
| Infizierter Fuss | Tiefe Wunde, die sich entzündete |
| Beschädigte Wirbel | Überbelastung beim Kämpfen |
| Verheilte Brüche | Er hat mehrere Verletzungen überlebt |
Ein junger Jäger
Trotz seines Namens "Big Al" war er noch gar nicht ausgewachsen. Mit etwa 8 Metern Länge und vielleicht 12-15 Jahren war er ein Teenager unter den Allosauriern. Erwachsene wurden bis zu 12 Meter lang!
Der Tod von Big Al
Sein rechter Fuss war schwer infiziert - ein Knochen war komplett zerstört. Wahrscheinlich konnte er nicht mehr richtig jagen. Für einen Räuber, der seine Beute zu Fuss erlegen muss, ist das fatal.
Er verhungerte vermutlich - nicht weil es keine Beute gab, sondern weil er sie nicht mehr fangen konnte.
Big Al wird zum Star
Die BBC machte 2000 eine Dokumentation über ihn: "The Ballad of Big Al". Mit modernster Computertechnik erweckten sie sein Leben - und seinen Kampf ums Überleben - zum Leben.
Fun Fact: Es gibt sogar einen "Big Al Two" - ein zweites, noch größeres Allosaurus-Skelett, das 1996 in der Nähe gefunden wurde!
